Digital

stARTcamp München 2014

Das stARTcamp München 2014 war ein wundervoller Tag, der mir eine Fülle an neuen Gedanken bescherte. Ich freute mich zwar sehr, ein paar Gesichter der Buchbranche wiederzusehen, doch auch einmal mit Menschen und Themen jenseits der bekannten Horizonte in Berührung zu kommen, war eine Bereicherung. So faszinierte mich sehr nachhaltig eine Session, die so gar nichts mit Buchstaben zu tun hatte: Kalle Laar nahm uns mit auf eine Reise zu Klängen und Geräuschen.

Es ging um Wahrnehmung und Ausblenden. Das Geräusch eines idyllisch plätschernden Bachs, das mit unberührter Natur in Verbindung gebracht wird. Das gleiche Geräusch, nur anders konnotiert, gibt ein schmelzender Gletscher von sich. Diesen kann man übrigens anrufen und sich das Geräusch anhören, eine Kunst-Installation:

calling the glacier calling the glacier

Nie zuvor hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, was ein Aufwand dahinter stecken könnte, dass eine Waschmaschinen-Tür beim schließen so klingt, wie sie klingt. Und einem damit ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, dass sie auch wirklich geschlossen ist. Bei Autos, Bier und Chips hat man vielleicht schon einmal davon gehört. Kalle Laar schafft es jedenfalls so wunderbar über Klänge zu reden, dass man nicht anders kann, als fasziniert zuzuhören. Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte sich diese nicht entgehen lassen.

Ein paar Fotos habe ich natürlich auch gemacht:

2 Kommentare zu “stARTcamp München 2014

  1. Pingback: #scmuc14: Dokumentation zum stARTcamp München 2014 - Kulturkonsorten : Kulturkonsorten

  2. Pingback: Digitalreal – stARTcamp München 2014 | tairthea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *